31.10.2019, Mareike Schneider

Rechtsanwaltsfachangestellte/r (m/w/d)

Sie haben dieses Jahr Ihre Ausbildung zum Rechtsanwaltsfachangestellten / zur Rechtsanwaltsfachangestellten beendet oder konnten bereits Berufserfahrung sammeln, haben eventuell sogar eine Fortbildung zum Rechtsfachwirt / zur Rechtsfachwirtin absolviert?

Dann suchen wir Sie ab Januar 2020 als Verstärkung für unsere Rechtsabteilung!

Die rechtlichen Schwerpunkte unserer zwei Anwälte liegen auf dem Gebiet des Familienrechts, des Zivilrechts, der Personalüberlassung und des Arbeitsrechts.

Zu Ihren täglichen Hauptaufgaben in unserer Kanzlei gehören die allgemeine Aktenverwaltung, das Notieren von Fristen, Bearbeitung der Wiedervorlagen, selbstständiges Vorbereiten kleinerer Schriftsätze, Schreiben nach Diktat (Spracherkennung), selbstständiges Bearbeiten der Zwangsvollstreckung, Überwachung des Zahlungsverkehrs (Vorkenntnisse in der Buchhaltung sind nicht unbedingt Voraussetzung) sowie alle anderen anfallenden Tätigkeiten in einer Anwaltskanzlei.

Sind Sie Früh- oder Spätaufsteher?
Müssen Sie die Kinder abholen oder haben Sie am Abend Training im Verein?

Durch unsere großzügige Gleitzeitregelung lassen sich privaten Interessen und Verpflichtungen bestens mit dem Berufsleben vereinen.

Darüber hinaus erwartet Sie ein modern ausgestatteter Arbeitsplatz sowie eine Ihren Qualifikationen entsprechende Vergütung.

Nach bestandener Probezeit erhalten Sie zudem:
- eine arbeitgeberfinanzierte betriebliche Altersversorgung
- eine „Welcome-Prämie“ bis max. ein Monatsgehalt

Gerne gesehen sind bei uns Einsatzfreude, die Bereitschaft an Weiterbildungsmaßnahmen teilzunehmen (Seminargebühren werden gerne von uns übernommen), die Beherrschung der deutschen Sprache in Wort und Schrift sowie Interesse an dem direkten Kontakt mit Mandanten und Behörden.

Des Weiteren sollten Sie Kenntnisse in der Zwangsvollstreckung, dem Mahnwesen, dem RVG, gute PC und MS-Office Kenntnisse sowie Erfahrung mit Anwaltssoftware (wir verwenden DATEV Anwalt pro, eine vollumfängliche Einarbeitung durch Kolleginnen und Kollegen ist gewährleistet) mitbringen.

Sollten Sie sich in dieser Beschreibung ganz oder aber auch teilweise wiederfinden, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen möglichst mit Gehaltsvorstellungen per E-Mail an: bewerbungen@maurer-kollegen.de

Ansprechpartner: Herr Rechtsanwalt Joachim Zillien

04.07.2014, Philipp Kranz

Trotz vorübergehender höherwertiger Tätigkeit kein Anspruch auf verbesserte Stufenzuordnung nach TVöD

Arbeitsrecht, Verwaltungsrecht

Die vorübergehende Übertragung einer höherwertigen Tätigkeit hat nicht automatisch zur Folge, dass eine Berücksichtigung dieser Zeiten in der Stufenzuordnung des TVöD erfolgt. Dies gilt nach Ansicht des BAG auch für den Fall, dass dem Arbeitnehmer eine persönliche Zulage für die übernommene Tätigkeit gewährt wurde.

Anknüpfungspunkt für die Stufenzuordnung sei stets das bisherige Tabellenentgelt gemäß § 15 TVöD, so die Erfurter Richter. Dies hat zur Folge, dass erst die Überleitung in die entsprechende Entgeltgruppe eine neue Stufenzuordnung ermöglicht.

Dies ist für Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen bedeutend: Um Rechtsunsicherheiten zu vermeiden, ist eine (auch nur vorübergehende) Übertragung höherwertiger Tätigkeiten genau zu hinterfragen und gegebenenfalls eine rechtliche Gestaltung vorzunehmen, die die Interessen der Beteiligten wahrt.

Für Arbeitnehmer gilt im Besonderen, dass bereits bei einer vorübergehenden Übertragung höherwertiger Tätigkeit mit dem Arbeitgeber erörtert werden muss, wie die mittel- und langfristige Personalentwicklungsplanung angedacht ist. Anderenfalls ist auf eine Höhergruppierung zu drängen, um Rechtsnachteile zu vermeiden.

Quelle: Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 3. Juli 2014 - 6 AZR 1067/12 –