28.02.2019, Philipp Kranz

Phantomlohn - Gefahr bei Arbeit auf Abruf und Minijobs ab dem Jahr 2019

Arbeitsrecht

Ab dem 01.01.2019 wird auf Grund einer Änderung des Teilzeit- und Befristungsgesetzes eine wöchentliche Arbeitszeit von 20 Stunden vermutet, wenn keine regelmäßige Arbeitszeit vereinbart ist.

Somit entsteht ein monatlicher Vergütungsanspruch von:
20 Stunden x 4,33 Wochen/Monat x 9,19 €/Std. Mindestlohn = 795,85 €. Die 450,00 €-Grenze wird hierdurch überschritten und ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis liegt vor. Für die sozialversicherungsrechtliche Beurteilung ist es unbedeutend, ob der Lohn tatsächlich ausgezahlt wurde.

Es ist daher dringend geboten, die entsprechenden Vereinbarungen zu überprüfen und eine regelmäßige Arbeitszeit (wöchentlich oder monatlich) zu vereinbaren.

Die Kanzlei Maurer-Kollegen in Mainz berät Sie gerne hinsichtlich sämtlicher Fragen des Teilzeit- und Befristungsrechts sowie des Arbeitsrechts im Allgemeinen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

13.11.2014, Dr. jur. Matthias Maurer

Das Bankgeheimnis ist faktisch abgeschafft

Steuern, Selbstanzeigen

Mit verschärften Regelungen soll die Steuerhinterziehung eingedämmt werden.
Hier finden Sie unseren Zeitungsartikel:

Download Bankgeheimnis_13.11.2014.pdf
14.04.2014, Dr. jur. Matthias Maurer

Selstanzeige - jetzt oder nie

Steuern, Selbstanzeigen

Schwarzgeld
Die Luft für Steuerhinterzieher wird immer dünner!
Lesen Sie hier unseren Zeitungsartikel zu diesem Thema:

Download Selbstanzeige_-_jetzt_oder_nie.pdf
04.03.2014, Dr. jur. Matthias Maurer

Steuerliche Selbstanzeige – Gesetzgeber plant verschärfte Regelungen

Steuern, Selbstanzeigen

Nachdem in der Vergangenheit im Zuge verschiedener Strafverfahren gegen Prominente immer mehr Steuerpflichtige von der Möglichkeit einer strafbefreienden Selbstanzeige Gebrauch gemacht haben und damit trotz begangener Steuerdelikte straflos blieben, wurde in der Politik über die Zukunft der Selbstanzeigeregelung diskutiert.

Folge hiervon war, dass im Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD vereinbart wurde, die Regelungen zur strafbefreienden Selbstanzeige „weiter zu entwickeln“.

Man kann fest davon ausgehen, dass hiermit eine deutliche Verschärfung der Regelungen gemeint ist.

So werden heute schon verschiedene Maßnahmen diskutiert.

  • So soll eine Straffreiheit künftig nur in Betracht kommen, wenn für die vergangenen 10 Jahre, also für die komplette steuerliche Verjährungsfrist, vollständige Angaben über die bisher nicht erklärten Erträge gemacht werden. Bisher genügte eine Korrektur für die letzten 5 Jahre.
  • Weiter soll die Straffreiheit auch daran geknüpft werden, dass die rückständigen Steuern für die vergangenen 10 Jahre auch tatsächlich entrichtet werden. Auch hier galt bisher eine Frist von 5 Jahren.
  • Die Grenze für das Erreichen einer sogenannten besonders schweren Steuerhinterziehung soll deutlich herabgesetzt werden. Damit verbunden wäre ein weiterer Strafzuschlag von 5 % auf die sich ergebenden Steuernachforderungen.
  • Die Deutsche Steuergewerkschaft brachte sogar den Vorschlag, eine strafbefreiende Selbstanzeige sei generell nur für die vergangenen 2 Jahre zu rechtfertigen.

Welche Verschärfungsregelungen letztlich umgesetzt werden bleibt abzuwarten.

Sicher erscheint jedoch, dass in den nächsten Wochen solche Neuregelungen beraten und womöglich bereits verabschiedet werden. Die Luft für Steuersünder wird damit immer dünner.

Wer bisher noch nicht gehandelt hat, sollte dies jetzt tun, um noch in den Genuss der Straffreiheit zu kommen.

10.02.2014, Dr. jur. Matthias Maurer

Selbstanzeige - jetzt !

Steuern, Selbstanzeigen

Steuersünder
Druck auf Hinterzieher wächst/Voraussichtlich noch 2014 Gesetzesänderung

Download Selbstanzeige_jetzt.pdf
09.01.2014, Dr. jur. Matthias Maurer

Keine voreiligen Aussagen

Steuern, Buchhaltung, Selbstanzeigen

Tipps zum richtigen Verhalten, wenn Fahnder vor der eigenen Haustür stehen.
Sie finden unseren vollständigen Zeitungsartikel zu diesem Thema hier:

Download Keine_voreiligen_Aussagen.pdf