31.05.2017, Katrin Kiefer

Betriebsausflug am Freitag 02.06.2017

Am Freitag, den 02.06.2017, findet unser alljährlicher Betriebsausflug statt. Unsere Kanzlei ist daher an diesem Tag geschlossen, wir bitten um Ihr Verständnis. Am Dienstag, den 06.06.2017 sind wir wieder zu den gewohnten Bürozeiten wieder für Sie da.

05.05.2017, Philipp Kranz

Workshop: "Das kann teuer werden - Fallstricke im Arbeitsrecht"

Arbeitsrecht

Im Rahmen unseres Workshops "Das kann teuer werden - Fallstricke im Arbeitsrecht" beantworten wir anhand eines realitätsnahen Beispielsfalles arbeitsrechtliche Fragen aus den Bereichen Arbeitszeit, Überstunden, Urlaub und Kündigung.

Um zur Präsentation zu gelangen, nutzen Sie einfach nachfolgenden Link.

Download Das_kann_teuer_werden___Fallstricke_im_Arbeitsrecht.pdf
24.01.2017, Philipp Kranz

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit – Nun endlich durchsetzbar?

Arbeitsrecht

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verbietet bereits seit langem eine Benachteiligung beim Arbeitsentgelt auf Grund des Geschlechts. Die Geltendmachung des Anspruchs auf gleiche Bezahlung scheitert allerdings häufig daran, dass Betroffene keine oder nur unzureichende Informationen über die Gehälter vergleichbarer Kollegen erhalten.

Diese Hürde soll nun mit Hilfe des neuen „Entgelttransparenzgesetzes“ beseitigt werden.

Der Gesetzesentwurf sieht einen Auskunftsanspruch von Arbeitnehmern in Betrieben mit in der Regel mehr als 200 Beschäftigten bei demselben Arbeitgeber vor. Alle zwei Jahre sollen Arbeitnehmer ein Auskunftsverlangen an den Arbeitgeber bzw. bei tarifgebundenen oder tarifanwendenden Arbeitgebern an den Betriebsrat richten können.

Das Gesetzgebungsverfahren ist noch nicht abgeschlossen. Es bleibt abzuwarten, ob offensichtliche Lücken – insbesondere das Fehlen eines Anspruchs in Unternehmen mit weniger als 200 Beschäftigten – noch geschlossen werden.

Die Kanzlei Maurer-Kollegen in Mainz berät Sie gerne hinsichtlich sämtlicher Fragen des AGG sowie des Arbeitsrechts im Allgemeinen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

20.12.2016, Philipp Kranz

Mögliche Verjährung verhindern

Zivilrecht

Der juristische Laie setzt sich regelmäßig nur mit der Frage auseinander, ob ihm ein Anspruch – z.B. auf Begleichung einer Rechnung – zusteht. Die anschließende Frage der Durchsetzbarkeit eines solchen Anspruchs wird hingegen häufig vernachlässigt. Dies kann unangenehme Folgen haben. Warte ich beispielsweise zu lange mit der Geltendmachung meines Anspruchs, ist dieser unter Umständen bereits verjährt. Obwohl mir grundsätzlich ein Anspruch zusteht, kann ich diesen dann nicht mehr erfolgreich geltend machen.

Die Verjährung der meisten zivilrechtlichen Ansprüche richtet sich nach §§ 195, 199 BGB. Hiernach verjähren Ansprüche innerhalb von drei Jahren nach dem Schluss des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist und ich Kenntnis von den anspruchsbegründenden Umständen sowie der Person des Schuldners erlangt habe oder ohne grobe Fahrlässigkeit hätte erlangen müssen.

Beispiel:
Ich habe im Juni 2013 einen Pkw verkauft. Der Käufer hat bislang nicht gezahlt. Da ich bereits im Juni 2013 Kenntnis vom Abschluss des Kaufvertrags sowie von der Person des Käufers erlangt habe, verjährt mein Anspruch auf Kaufpreiszahlung mit Ablauf des 31.12.2016.

Einige Ansprüche - z.B. Gewährleistungsansprüche bei Mängeln des neu gekauften Pkw - verjähren jedoch nach besonderen Vorschriften. Diese sehen zum Teil sogar kürzere Verjährungsfristen vor.

Um den Eintritt der Verjährung zu verhindern, müssen zuvor verjährungshemmende Maßnahmen (z.B. Beantragung eines Mahnbescheids oder Einreichung einer Klage) eingeleitet werden.

Um die einschlägigen Verjährungsfristen zu ermitteln sowie möglicherweise erforderliche Maßnahmen in die Wege zu leiten, sollte dringend anwaltlicher Rat eingeholt werden. Die Kanzlei Maurer-Kollegen in Mainz unterstützt Sie gerne. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

21.10.2016, Mareike Schneider

Zillien und Maurer: Vermögen und Familie - ein Spannungsfeld

Erbrecht, Testament und Erbschaftsteuer:

Freitag, 04.11.2016, 16:30 - 19.30 Uhr, Mainz
Samstag, 12.11.2016, 10:00 - 13:00 Uhr, Wiesbaden

Trennung, Unterhalt, Kindeswohl - Stolpersteine und Fallstricke

Samstag, 05.11.2016, 10:00 - 13:00 Uhr, Mainz
Freitag, 11.11.2016, 16:30 - 19:30 Uhr, Wiesbaden

Download Zillien_und_Maurer_vrm_akademie_erlebnis.pdf
17.10.2016, Katrin Kiefer

Umsatzsteuer: Rechnungsangaben

Steuern

Mit Urteil vom 22. Juli 2015 (Az. V R 23/14) hatte der BFH entschieden, das Merkmal „vollständige Anschrift“ in § 14
Abs. 4 Nr. 1 UStG sei nur erfüllt, wenn der leistende Unternehmer unter dieser Anschrift seine wirtschaftlichen Aktivitäten entfaltet. Die Rechnungsanforderungen sollen danach nach Auffassung des BFH dann nicht erfüllt sein, wenn lediglich ein Briefkastensitz mit postalischer Erreichbarkeit auf der Rechnung angegeben ist. In Abschnitt 14.5 Abs. 2 Satz 3 UStAE wird von der Finanzverwaltung die Auffassung vertreten, dass anstelle der vollständigen Anschrift die Angabe eines Postfaches oder einer Großkundenadresse des Leistungsempfängers ausreichend sind. Die Finanzverwaltung hat nun gegenüber der Bundessteuerberaterkammer bestätig, dass diese Erleichterung bestehen bleibt.

Die Auffassung des BFH im genannten Urteil habe sich nur auf die Angabe der vollständigen Anschrift des leistenden Steuer- und Wirtschaftsrecht Unternehmers bezogen. Eine Aussage zu den notwendigen Rechnungsangaben für den Leistungsempfänger wurde durch den BFH nicht getroffen.

Das BMF weist außerdem darauf hin, dass im Hinblick auf die erforderliche Angabe des vollständigen Namens und der vollständigen Anschrift des leistenden Unternehmers zwei Beschlüsse des BFH vom 6. April 2016 vorliegen (Az. V R 25/15
und XI R 20/14), mit denen der BFH ein Vorabentscheidungsersuchen an den EuGH gestellt hat. Damit sollen die Anforderungen geklärt werden, die im Umsatzsteuerrecht an eine ordnungsgemäße Rechnung zu stellen sind, damit der Leistungsempfänger zum Steuerabzug berechtigt ist. Die Entscheidungen des EuGH bleiben insoweit abzuwarten.

14.10.2016, Heike Engel-Veith

ESt-Sondergabenabzug von Krankenversicherungsbeiträgen

Steuern

In einem aktuellen veröffentlichten Urteil hat der BFH entschieden, dass erstattete Beiträge zur Basiskranken- und Pflegeversicherung mit den in dem demselben Veranlagungsjahr gezahlten Beiträgen zu verrechnen sind. Es kommt dabei nicht darauf an, ob und in welcher Höhe der Steuerpflichtige die erstatteten Beiträge im Jahr ihrer Zahlung steuerlich abziehen konnte (BFH, Urteil vom 06.07.2016 - XR6/14, veröffentlicht am 12.10.2016)

30.09.2016, Heike Engel-Veith

Vorsteueraufteilung bei gemischt genutzten Grundstücken (BFH)

Unternehmensrecht, Steuern, Buchhaltung

Bei der Herstellung eines gemischt genutzten Gebäudes kommt es für den Vorsteuerabzug auf die prozentualen Verwendungsverhältnisse des gesamten Gebäudes an. Bei der Herstellung eines solchen Gebäudes ermöglicht der objektbezogene Flächenschlüssel regelmäßig eine sachgerechte und "präzisere" Berechnung des Rechts auf Vorsteuerabzug als der gesamtumsatzbezogene oder objektbezogene Umsatzschlüssel (BFH, Urteil von 10.08.2016 - XI R 31/09, veröffentlicht am 28.09.2016)

22.09.2016, Katrin Kiefer

Firmenlauf

Alle Jahre wieder - wir sind auch beim 4. Mainzer Firmenlauf dabei gewesen. "Ein Team. Ein Ziel"

Alt text

22.07.2016, Heike Engel-Veith

Bundeskabinett beschließt Gesetz zum Schutz gegen Kassenmanipulationen

Steuern, Buchhaltung

Mit dem "Entwurf eines Gesetzes zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen" hat das Bundeskabinett am 13.07.2016 beschlossen, dass elektronische Registrierkassen künftig über eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung verfügen müssen.
Künftig müssen nach dem Gesetzentwurf die sog. Grundaufzeichnungen einzeln, vollständig, richtig, zeitgerecht und geordnet auf einem Speichermedium gesichert werden.