19.08.2019, Philipp Kranz

Arbeitsverhältnis während Mutterschutz/ Elternzeit beenden

Arbeitsrecht

Für Arbeitgeber gibt es viele – mal mehr, mal weniger berechtigte – Gründe, während des Mutterschutzes oder der Elternzeit den Fortbestand eines Arbeitsverhältnisses in Frage zu stellen: Aufgaben und Kompetenzen werden innerhalb des Unternehmens neu verteilt, die Elternzeitvertretung erweist sich als besser geeignet, man befürchtet hohe Ausfallzeiten oder Motivationsverlust nach der Rückkehr… .

Eine Kündigung während der Schwangerschaft und – im Regelfall – innerhalb von vier Monaten nach der Entbindung ist jedoch unzulässig. Dasselbe gilt für eine Kündigung innerhalb von 8 bzw. 14 Wochen vor Beginn der Elternzeit sowie für eine Kündigung während der Elternzeit.

Der Abschluss eines Aufhebungsvertrags ist allerdings jederzeit möglich. Er wird weder durch Mutterschutz, noch durch Elternzeit ausgeschlossen.

Selbstverständlich setzt ein Aufhebungsvertrag das Einvernehmen beider Parteien voraus. Allerdings entspricht eine solche Lösung – erst recht bei Zahlung einer entsprechenden Abfindung – häufig auch den Interessen der Mitarbeiter. Diese wollen sich u.U. voll und ganz dem Nachwuchs widmen oder haben bereits eine andere Beschäftigung – möglicherweise näher am Wohnort – im Blick.

Die Kanzlei Maurer – Kollegen aus Mainz berät Sie gerne zum Abschluss von Aufhebungsverträgen sowie hinsichtlich sämtlicher Fragen des Arbeitsrechts. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.