18.12.2020, Heike Engel-Veith

Kanzlei geschlossen am 24.und 31.12.2020

Unsere Kanzlei ist am 24.12 und 31.12. geschlossen.

Wir bedanken uns bei Ihnen für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und wünschen Ihnen ein schönes, besinnliches Weihnachtsfest und alle Gute für das Jahr 2021.

Ihr Team Maurer - Kollegen

11.11.2020, Dr. jur. Matthias Maurer

Helau!

Kein Rucki Zucki, kein Helau??
Des freut natürlich keine Sau!
Mir müsse uns halt jetzt verbiege,
um schließlich es dann hinzukriege.

Doch wenn uns dricke Steuersorge,
dann brauche mer uns nit zu sorge:
Mir gehn zu Maurer und Kollege,
die sin um Ratschläsch nie verlege.

So werd die Laune wieder heiter -
un nächst‘ Jahr feiern mir dann weiter!

11.11.2020, Heike Engel-Veith

Weitere Jahresabschluss-Spezialist: Julian Hornstadt

Herzlich Willkommen in unserem Team!
Wir konnten unser Team mit einem weiteren Jahresabschluss-Spezialisten verstärken. Für die Beantwortung Ihrer Fragen können Sie sich jetzt auch direkt an Herrn Julian Hornstadt wenden.

20.10.2020, Heike Engel-Veith

Persönliche Besprechungen - eingeschränkt möglich

Besprechungen sind bei Steuer- und Rechtsthemen wichtig. Wichtig ist uns aber auch Ihre und unsere Gesundheit.
Wir möchten daher persönliche Besprechungen auf ein Minimum reduzieren. Gerne können wir Besprechungen über einen sicheren Video-Call vornehmen. Hier vereinbaren wir einen gemeinsamen Termin - rechtzeitig vor diesem - erhalten Sie einen Link mit den entsprechenden Zugangsdaten.
Bei einer persönlichen Besprechung bitten wir bitten Sie einen entsprechenden Mund-Nasenschutz auch während der Besprechung zu tragen - auch wir werden einen tragen.
Bleiben Sie gesund!

19.10.2020, Heike Engel-Veith

Weitere Steuerfachangestellte - Vanessa Jäger

Herzlich Willkommen in unserem Team!
Wir konnten unser Team mit einer weiteren Steuerfachangestellten verstärken. Für die Beantwortung Ihrer Fragen können Sie sich jetzt auch direkt an Frau Jäger wenden.

01.10.2020, Heike Engel-Veith

Weitere Lohnspezialistin - Frau Olga Hanschu

Steuern, Buchhaltung

Herzlich Willkommen in unserem Team!
Wir konnten unser Team mit einer weiteren Lohnspezialistin verstärken. Für die Beantwortung Ihrer Fragen können Sie sich jetzt auch direkt an Frau Hanschu wenden.

17.06.2020, Heike Engel-Veith

Änderung der Umsatzsteuersätze

Steuern, Buchhaltung

Das Gesetz zur Änderung der Umsatzsteuersätze ab dem 01.07.2020 wird voraussichtlich Ende Juni verabschiedet. Es besteht dringender Handlungsbedarf, damit Rechnungen mit den zutreffenden Steuersätzen ausgewiesen werden.
Gerne beraten wir Sie auch zu diesem Thema

21.04.2020, Dr. jur. Matthias Maurer

Termine trotz Corona - Mund-Nase-Schutz-Masken

Persönliche Beratung ist uns sehr wichtig - damit diese auch in der derzeitigen Situation möglich ist, halten wir in unserer Kanzlei für Sie Einmal-Mund-Nase-Schutz-Masken bereit. Diese bieten zumindest einen eingeschränkten Schutz.
Alternativ können wir Besprechungen auch über Video-Call durchführen. Sprechen Sie uns hierzu gerne an.

16.04.2020, Heike Engel-Veith

Sonderzahlungen jetzt steuerfrei

Arbeitsrecht, Steuern, Buchhaltung

In der Corona-Krise werden Sonderzahlungen für Beschäftigte bis zu einem Betrag von 1.500,00 € im Jahr 2020 steuer- und sozialversicherungsfrei gestellt.
Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber können ihren Beschäftigten nun Beihilfen und Unterstützungen bis zu einem Betrag von 1.500,00 € steuerfrei auszahlen oder als Sachleistungen gewähren. Erfasst werden Sonderleistungen, die die Beschäftigen zwischen dem 01.03.2020 und 31.12.2020 erhalten. Voraussetzung ist, dass die Beihilfen und Unterstützungen zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn geleistet werden. Die steuerfreien Leistungen sind im Lohnkonto gesondert aufzuzeichnen. Andere Steuerbefreiungen und Bewertungserleichterungen bleiben hiervon unberührt.

Mit der Steuer- und Beitragsfreiheit der Sonderzahlungen wird die besondere und unverzichtbare Leistung der Beschäftigten in der Corona-Krise anerkannt.
gem. Pressemitteilung Bundesministerium der Finanzen

26.03.2020, Philipp Kranz

Kündigung im Zusammenhang mit Coronavirus

Arbeitsrecht

Bricht infolge des Coronavirus der Umsatz ein, sind Arbeitgeber selbstverständlich bestrebt, die laufenden Kosten zu reduzieren und Liquidität zu sichern. Der weitaus größte Teil der laufenden Kosten dürfte in den meisten Betrieben auf die Gehälter entfallen. Um diese zu reduzieren, wird vielfach zum Mittel der Kündigung gegriffen. Fraglich ist allerdings, unter welchen Voraussetzungen eine solche überhaupt möglich ist:

1 Kleinbetriebe

In sog. „Kleinbetrieben“ mit regelmäßig nicht mehr als 10 Arbeitnehmern gilt das Kündigungsschutzgesetz nicht.
Dies hat für den Arbeitgeber den immensen Vorteil, dass für eine Kündigung kein anerkannter Kündigungsgrund erforderlich ist. Die Kündigung muss also nicht auf personen-, verhaltens- oder betriebsbedingte Gründe gestützt werde.

Etwaiger „besonderer Kündigungsschutz“ (z.B. Kündigungsverbot gegenüber schwangeren oder in Elternzeit befindlichen Mitarbeitern, Zustimmungserfordernis bei schwerbehinderten Arbeitnehmern) ist zwar auch in Kleinbetrieben zu beachten.

Abgesehen davon genügen jedoch die Einhaltung der Schriftform sowie die Beachtung der jeweiligen Kündigungsfrist.

Auch darf die Kündigung nicht „willkürlich“ sein. Von Willkür ist allerdings nicht auszugehen, wenn etwa Arbeitsmangel auf Grund des Coronavirus Hintergrund der Kündigung ist.

Fazit: Eine Kündigung im Kleinbetrieb ist rechtlich relativ unproblematisch möglich.

2 Betriebe mit regelmäßig mehr als 10 Arbeitnehmern

Auch in Betrieben, in denen regelmäßig mehr als 10 Arbeitnehmer beschäftigt sind, müssen zunächst der besondere Kündigungsschutz, Fristen und Formvorschriften (s.o.) beachtet werden.

Existiert ein Betriebsrat, ist dieser zudem vor Ausspruch einer Kündigung anzuhören.

Darüber hinaus gilt nach sechsmonatigem Bestehen des Arbeitsverhältnisses das Kündigungsschutzgesetz. Eine Kündigung muss hiernach „sozial gerechtfertigt“ sein. Es muss einer der drei anerkannten Kündigungsgründe vorliegen:

a) verhaltensbedingte Kündigungen

Verhaltensbedingte Kündigungen setzen – wie der Name schon sagt – ein Fehlverhalten des Arbeitnehmers voraus.

Bleibt ein Arbeitnehmer etwa aus Angst vor Ansteckung eigenmächtig der Arbeit fern, ohne dass eine objektive erhebliche Gefahr für Leib und/ oder Leben besteht, kann dies eine Kündigung grundsätzlich rechtfertigen.

Erforderlich dürfte aber in jedem Falle wenigstens eine vorherige, einschlägige Abmahnung sein. Liegt eine Abmahnung bzw. liegen sogar mehrere Abmahnungen vor, könnte allerdings sogar an eine außerordentlich fristlose Kündigung zu denken sein.

b) krankheitsbedingte Kündigungen

Kündigungen auf Grund einer Covid-19-Erkrankung dürften in den allermeisten Fällen zum Scheitern verurteilt sein. Denn in aller Regel wird der Arbeitnehmer nicht dauerhaft in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sein, sondern früher oder später wieder genesen.

c) betriebsbedingte Kündigungen

Relevant dürften im Zusammenhang mit der aktuellen Situation insbesondere betriebsbedingte Kündigungen werden. Diese setzen – sehr vereinfacht gesagt – einen dauerhaften Wegfall des Bedarfs an der Arbeitskraft des betreffenden Mitarbeiters infolge einer unternehmerischen Entscheidung voraus.

Diese Voraussetzung ist in aller Regel gegeben, wenn der Betrieb – und hierzu wird es sicherlich in einigen Fällen kommen - geschlossen wird und eine Weiterführung nicht gewiss ist.

Geringerer Arbeitsanfall infolge des Coronavirus dürfte eine betriebsbedingte Kündigung hingegen nicht rechtfertigen. Umsatzschwankungen und Nachfrageflauten sind Teil des unternehmerischen Risikos, welches nicht auf die Mitarbeiter abgewälzt werden darf. Zudem ist davon auszugehen, dass der Arbeitsanfall wieder steigen dürfte, sobald sich die aktuelle Situation beruhigt hat. Es ist also anzunehmen, dass der Bedarf an der Arbeitskraft der Mitarbeiter eben nicht dauerhaft, sondern nur vorübergehend entfällt. In dieser Situation kommt als „milderes Mittel“ z.B. die Anordnung von Kurzarbeit in Betracht.

Abgesehen vom Wegfall des Bedarfs an Arbeitskraft setzt eine betriebsbedingte Kündigung die Durchführung einer „Sozialauswahl“ voraus. Hiernach muss – wieder sehr vereinfacht gesprochen - zunächst denjenigen Mitarbeitern gekündigt werden, die am wenigsten Schutz verdienen. Die Schutzbedürftigkeit ist anhand von Betriebszugehörigkeit, Alter, Unterhaltspflichten und Schwerbehinderung zu ermitteln.

Schließlich darf auch keine Möglichkeit der Weiterbeschäftigung des betreffenden Mitarbeiters auf einem anderen freien Arbeitsplatz im Unternehmen bestehen. Hierbei hat der Arbeitgeber u.U. auch zumutbare Umschulungs- bzw. Fortbildungsmaßnahmen in Kauf zu nehmen.

Fazit: Im Zusammenhang mit dem Coronavirus sind verhaltensbedingte Kündigungen nach entsprechenden Abmahnungen zumindest denkbar. Krankheitsbedingte Kündigungen dürften hingegen ausscheiden. Sofern keine Betriebsschließung erfolgt, dürften auch betriebsbedingte Kündigungen vielfach unwirksam sein.

Die Kanzlei Maurer – Kollegen aus Mainz berät Sie gerne hinsichtlich sämtlicher Fragen des Kündigungsrechts sowie des Arbeitsrechts im Allgemeinen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

16.03.2020, Heike Engel-Veith

Steuererklärungen 2019 - Corona

Stiftungsrecht, Prozessrecht, Gesellschaftsrecht, Architektenrecht, Baurecht, Forderungen, Testamente, Familienrecht, Arbeitsrecht, Unternehmensrecht, Steuern, Selbstanzeigen, Buchhaltung, Erbschaften, Immobilienrecht, Wettbewerbsrecht, Verwaltungsrecht, Zivilrecht

Ganz sicher ist auch für Sie für das Thema „Corona“ zu einem wichtigen Faktor geworden.

Man kann der Berichterstattung über die Erkrankung aber auch den tatsächlichen Folgen, insbesondere im wirtschaftlichen Bereich kaum noch ausweichen. Immer mehr Menschen werden unter Quarantäne gestellt, immer mehr Unternehmen und Büros werden vorsorglich geschlossen.

Es lässt sich nicht vorhersagen, wie sich die Lage in unserer Kanzlei aber auch bei den Finanzämtern entwickeln wird. Wir befürchten, dass sich die Bearbeitung von Steuererklärungen und Jahresabschlüssen verzögern wird, da die zuständigen Bearbeiter bei uns oder in der Finanzverwaltung schlicht zu Hause bleiben müssen.

Vor diesem Hintergrund regen wir an, dass Sie uns Ihre Steuerunterlagen sowie die Unterlagen für die Erstellung der Jahresabschlüsse für das Jahr 2019 so früh wie möglich überlassen, damit wir Engpässe vermeiden, Arbeitsabläufe mit dem Finanzamt abstimmen und spätere Fristprobleme umgehen können.

Unter Umständen wäre uns schon geholfen, wenn Sie Teile Ihrer Unterlagen frühzeitig zur Verfügung stellen könnten. Es wäre nett, wenn Sie sich hierzu mit uns in Verbindung setzen würden.