11.07.2018, Heike Engel-Veith

Lohn und Gehalt - Neues Teammitglied

Wir begrüßen herzlich Frau Gabriele Ley in unserem Team!
Als Spezialistin im Bereich Lohn und Gehalt mit ca. 30-jähriger Berufserfahrung, steht Frau Ley künftig für die Beantwortung von Fragen rund um das Thema Lohn incl. Baulohn zur Verfügung.

09.07.2018, Philipp Kranz

WICHTIG: Keine sachgrundlos befristeten Arbeitsverträge abschließen, wenn „Vorbeschäftigung“ bestand!

Arbeitsrecht

Gelegentlich möchte ich als Arbeitgeber einen Mitarbeiter erst einmal umfassend „testen“. Die Probezeit von max. 6 Monaten erscheint mir jedoch zu kurz, um mir ein vollständiges Bild von seinen Fähigkeiten, seinem Auftreten gegenüber Kunden, seinem Einfügen in die Belegschaft etc. zu machen. Ein Grund, der eine lediglich befristete Einstellung rechtfertigen würde (z.B. vorübergehend erhöhter Arbeitskräftebedarf wegen eines bestimmten Auftrags/ Projektes, Krankheits- oder Elternzeitvertretung etc.) existiert nicht. Was also tun?

§ 14 Abs. 2 Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) erlaubt es mir, einen Arbeitnehmer bis zur Dauer von 2 Jahren befristet einzustellen, auch wenn hierfür kein anerkannter Grund vorliegt. Allerdings darf mit dem betreffenden Arbeitnehmer nicht bereits zuvor ein Arbeitsverhältnis bestanden haben.

Trotz des eindeutigen Gesetzeswortlautes ist die Rechtsprechung den Arbeitgebern in der Vergangenheit sogar noch weiter entgegengekommen. So wurde der Abschluss eines befristeten Arbeitsvertrages bei Fehlen eines Befristungsgrundes auch dann noch als zulässig erachtet, wenn mit dem betreffenden Arbeitnehmer innerhalb der vorangegangenen 3 Jahre kein Arbeitsverhältnis bestanden hatte.

Dieser höchstrichterlich anerkannten Praxis hat das Bundesverfassungsgericht mit Beschluss vom 06.06.2018 ein Ende gesetzt. Es hat die Begrenzung des Vorbeschäftigungsverbots auf 3 Jahre als verfassungswidrig erachtet.

Konsequenz für die Praxis: Solange § 14 Abs. 2 TzBfG in seiner jetzigen Form gilt (die Regierungskoalition beabsichtigt eine Gesetzesänderung), sollten keine sachgrundlos befristeten Arbeitsverhältnisse mit Arbeitnehmern begründet werden, die irgendwann bereits einmal bei dem Arbeitgeber beschäftigt waren.

Die Kanzlei Maurer-Kollegen in Mainz berät Sie gerne hinsichtlich sämtlicher Fragen des Teilzeitrechts sowie des Arbeitsrechts im Allgemeinen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

28.06.2018, Heike Engel-Veith

Finanzbuchhalter/in/*

Wir expandieren und suchen für den Bereich

Finanzbuchhaltung

Verstärkung in Vollzeit oder zwei Teilzeitkräfte (vormittags/nachmittags)

Zu dem Mandantenkreis gehören Unternehmen verschiedener Rechtsformen und Berufszweige (Ärzte, GmbH, GmbH & Co KG)

Was wir uns von Ihnen wünschen:
- Abgeschlossene Ausbildung als Steuerfachangestellte/r
oder
- Erfahrung bei der parallelen Bearbeitung mehrerer Mandanten
- selbständiges Arbeiten
- Gute PC und MS-Office Kenntnisse, Erfahrung mit Datev

Was wir Ihnen bieten:
- Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen
- leistungsgerechte Vergütung
- flexible Arbeitszeiten durch unsere Gleitzeitregelung
- Welcome Prämie nach der Probezeit
- Teamwork

Senden Sie bitte Ihre aussagefähige Bewerbung incl. Gehaltsvorstellungen per e-mail an
engel-veith@maurer-kollegen.de Ansprechpartnerin: Stbin Heike Engel-Veith

23.02.2018, Philipp Kranz

Veranstaltungstipp: „Besser vorbeugen als zahlen – Sozialversicherungspflicht von GmbH-Geschäftsführern und mitarbeitenden Kommanditisten“

Gesellschaftsrecht, Arbeitsrecht

Allen tätigen Gesellschaftern mit einer Beteiligungsquote unter 50% stellen sich folgende aktuelle und hochbrisante Fragen:

Besteht Sozialversicherungspflicht? Welche Konsequenzen hat eine falsche Einschätzung? Welche Maßnahmen sollten vorbeugend getroffen werden?

Diesen und weiteren Fragen des Sozialversicherungsrechts widmen wir uns im Rahmen unseres kostenfreien Workshops „Besser vorbeugen als zahlen – Sozialversicherungspflicht von GmbH-Geschäftsführern und mitarbeitenden Kommanditisten“. Gerne treten wir auch mit Ihnen in den Dialog, beantworten Fragen und nehmen Anregungen für weitere Veranstaltungen auf.

Der Workshop findet am 28.03.2018 von 18:00 – 20.00 Uhr statt.

Wir freuen uns über Ihre Anmeldung (per Telefon, Fax oder E-Mail) bis zum 21.03.2018. Über den Ort der Veranstaltung werden wir Sie gesondert informieren.

Mit freundlichen Grüßen
MAURER ▪ KOLLEGEN

22.01.2018, Heike Engel-Veith

Neue Steuernummern - Rechnungen

Steuern, Buchhaltung

Zum Jahresende 2018 werden die Finanzämter Mainz-Mitte und Mainz-Süd zusammengelegt. Das Finanzamt Mainz wird künftig nur noch für den Stadtbereich zuständig, für die umliegenden Orte und Verbandsgemeinden werden andere Finanzämter zuständig sein.
Zu den Pflichtangaben auf den Rechnungen gehören unter anderem die Angabe der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer oder die betriebliche Steuernummer. Wer auf seinem Rechnungspapier die betriebliche Steuernummer angibt muss darauf achten, diese zu aktualisieren. Die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer bleibt unverändert.

20.12.2017, Philipp Kranz

Arbeitnehmer müssen nicht mehr alles machen, was der Arbeitgeber von ihnen verlangt

Arbeitsrecht

Grundsätzlich ist der Arbeitgeber gem. § 106 GewO berechtigt, Inhalt, Ort und Zeit der Arbeitsleistung zu bestimmen, sofern diese Arbeitsbedingungen nicht durch Vereinbarung oder Gesetz ausdrücklich festgelegt sind. Allerdings muss die Weisung „billigem Ermessen“ entsprechen. Es müssen also die berechtigten Interessen beider Seiten hinreichend berücksichtigt werden.

Welche Möglichkeiten hat der Arbeitnehmer, wenn er der Auffassung ist, dass beispielsweise bei der Versetzung an einen anderen Arbeitsort oder der Neuregelung seiner täglichen Arbeitszeit seine Interessen und Bedürfnisse (z.B. Einkommens- und Vermögenssituation, familiäre Situation) offensichtlich missachtet wurden?

Nach bisheriger Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts (BAG) galt folgendes:

Anweisungen, die gegen ein gesetzliches Verbot (z.B. eine Verlängerung der werktäglichen Arbeitszeit auf mehr als 10 Stunden) verstießen und deshalb nichtig waren, mussten vom Arbeitgeber nicht befolgt werden. Ein Risiko (etwa das einer Abmahnung und anschließenden Kündigung) resultierte hieraus nicht.
Waren Weisungen jedoch „nur“ unbillig, bewegten sich aber im Rahmen des gesetzlich und vertraglich Zulässigen (z.B. Versetzung einer Mutter von 3 schulpflichtigen Kindern an einen 120 km entfernten Arbeitsort und Festsetzung der täglichen Arbeitszeit auf 12.00 – 20.00 Uhr), musste der Arbeitnehmer zunächst die Arbeitsgerichtsbarkeit anrufen. Erst nach deren rechtskräftiger (positiver) Entscheidung durfte er die Weisung ignorieren, andernfalls riskierte er den Fortbestand seines Arbeitsverhältnisses.

An dieser Rechtsprechung hält das BAG nicht länger fest. Künftig gilt:

Arbeitnehmer müssen unbillige Weisungen nicht – auch nicht vorläufig – befolgen. Unbillige Weisungen entfalten somit – im Unterschied zur bisherigen Rechtslage – nicht einmal mehr vorläufig verbindliche Wirkung. Arbeitnehmer sind nicht länger verpflichtet, während der (teils erheblichen) Dauer eines arbeitsgerichtlichen Feststellungsverfahrens quasi „in Vorleistung zu treten“. Das Risiko einer unbilligen Weisung liegt beim Arbeitgeber.

Die Kanzlei Maurer-Kollegen in Mainz berät Sie gerne hinsichtlich sämtlicher Fragen des Weisungsrechts sowie des Arbeitsrechts im Allgemeinen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

12.12.2017, Philipp Kranz

Scheinselbständigkeit kann Auftraggeber künftig noch teurer zu stehen kommen!

Arbeitsrecht

Wird rückwirkend festgestellt, dass ein Auftragnehmer in Wahrheit sozialversicherungspflichtig beschäftigt wurde, können beträchtliche Beitragsnachforderungen der Sozialversicherungsträger auf den vermeintlichen Auftraggeber zukommen. Wird darüber hinaus das Bestehen eines Arbeitsverhältnisses festgestellt, treffen den Auftraggeber sämtliche Pflichten aus einem solchen (u.a. Pflicht zur Gewährung von bezahltem Urlaub).

Ein aktuelles Urteil des EuGH sollte Auftraggeber in ganz Europa aufhorchen lassen.

Das Gericht hat entschieden, dass Urlaubsansprüche eines „Scheinselbständigen“ nicht grundsätzlich mit Ablauf des jeweiligen Kalenderjahres verfallen. Wurde dem „Scheinselbständigen“ – üblicherweise – keine Gelegenheit eingeräumt, bezahlten Urlaub zu nehmen, bleiben seine Ansprüche auf Urlaubsgewährung bestehen. Nach Beendigung des Vertragsverhältnisses wandeln sie sich in einen Abgeltungsanspruch. Bei entsprechend langer Beschäftigungszeit – im zu Grunde liegenden Fall waren es 13 Jahre – kann der Abgeltungsanspruch durchaus mehr als ein Jahresgehalt betragen.

Die Kanzlei Maurer-Kollegen in Mainz berät Sie gerne hinsichtlich sämtlicher Fragen des Urlaubsrechts sowie des Arbeitsrechts im Allgemeinen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

02.11.2017, Philipp Kranz

Workshop: "Die Gewerbeaufsicht im Nacken - Das Arbeitszeitgesetz und seine Tücken"

Arbeitsrecht

Im Rahmen unseres Workshops "Die Gewerbeaufsicht im Nacken - Das Arbeitszeitgesetz und seine Tücken" beantworten wir Fragen aus dem Bereich des Arbeitszeitrechts. Anhand zahlreicher Beispielfälle werden zulässige und unzulässige Arbeitszeitgestaltungen dargestellt.

Um zur Präsentation zu gelangen, nutzen Sie einfach nachfolgenden Link.

Download Vortrag_Arbeitszeit_PP_-_PDF.pdf
12.10.2017, Heike Engel-Veith

Vorteile für Personal und Geschäftspartner - nicht für's Finanzamt

Steuern, Buchhaltung

Bei der Vortragsveranstaltung des Fachkräfteforums Mainz in Kooperation mit dem BVMW "Meeting Mittelstand III 2017 - Personal gewinnen und binden" stellte Frau Heike Engel-Veith Möglichkeiten der Personalbindung unter steuerlichen Aspekten dar.

Die Präsentation ist keine abschließende Darstellung und ersetzt insbesondere keine individuelle steuerliche Beratung. Wir beraten Sie gerne zu diesem Themenkomplex.

Download Vorteile_f_r_Personal_und_Gesch_ftspartner_-_nicht_f__s_Finanzamt.pdf
19.09.2017, Katrin Kiefer

"Der Platzhirsch in Mainz"

Nach einer Umfrage der Zeitschrift "JUVE" unter Berufskollegen in der Region, ist in der Kategorie Regionale Champions unsere Kanzlei MAURER-KOLLEGEN als "der Platzhirsch in Mainz" bezeichnet worden. Als besondere Stärken wurden die Tätigkeit bei Erstellung von Jahresabschlüssen, die Steuergestaltung, die Vertretung bei Betriebsprüfungen, Erbschaftsteuer- und Nachfolgeplanung sowie Steuerstreitverfahren hervorgehoben. Der Namensgeber der Kanzlei, Dr. Matthias Maurer, wurde im Unternehmenssteuerrecht empfohlen.

05.09.2017, Philipp Kranz

Workshop „Die Gewerbeaufsicht im Nacken – Das Arbeitszeitgesetz und seine Tücken“

Arbeitsrecht

Wie lang dürfen Ihre Angestellten arbeiten? Was gilt bei E-Mails nach Feierabend? Müssen Sie Arbeitszeiten erfassen?

Diesen und weiteren Fragen des Arbeitszeitrechts widmet sich der Workshop „Die Gewerbeaufsicht im Nacken – Das Arbeitszeitgesetz und seine Tücken“.

Im Rahmen unserer kostenfreien Veranstaltung für Unternehmer/ -innen und/ oder deren Personalverantwortliche möchten wir die wichtigsten Eckpunkte zum Thema Arbeitszeitrecht (u.a. Arbeitszeit, Ruhezeit, Sonn- und Feiertagsarbeit, Aufzeichnungspflichten) darstellen. Gerne treten wir auch mit Ihnen in den Dialog, beantworten Fragen und nehmen Anregungen für weitere Veranstaltungen auf.

Der Workshop findet am 25.10.2017 von 18:00 – 20.00 Uhr in unseren Kanzleiräumen statt.

Wir freuen uns über Ihre Anmeldung (per Telefon, Fax oder E-Mail)

Ihr Team der Kanzlei Maurer-Kollegen