08.08.2014, Heike Engel-Veith

Nachträgliche Anschaffungskosten bei Verzicht auf Kleinanlegerprivileg

Unternehmensrecht, Steuern

Der endgültige Ausfall eines Darlehensrückforderungsanspruches eines Gesellschafters, der mit nicht mehr als 10% am Stammkapital beteiligt war, kann gem. BFH-Urteil vom 06.05.2014 zu nachträglichen Anschaffungskosten führen. Voraussetzung hierfür ist, dass zwischen der Gesellschaft und dem darlehensgebenden Gesellschafter vereinbart wurde, dass das Darlehen wie "Eigenkapital" behandelt werden soll und sich die Beteiligten in der Insolvenz an diese Abrede halten.