08.06.2015, Philipp Kranz

Für Arbeitsbereitschaft und Bereitschaftsdienst ist Mindestlohn zu zahlen

Arbeitsrecht

Arbeitnehmer haben für Zeiten der Arbeitsbereitschaft und des Bereitschaftsdienstes einen Anspruch auf Zahlung des Mindestlohns. Ist der Arbeitnehmer vertraglich verpflichtet, dem Arbeitgeber zu bestimmten Zeiten an einem bestimmten Ort zur Verfügung zu stehen, sind Vereinbarungen, die zu seinen Ungunsten von Mindestlohnvorschriften abweichen, unwirksam.

Lediglich für Zeiten der Rufbereitschaft besteht möglicherweise kein Anspruch auf Zahlung des Mindestlohns. Dies setzt aber voraus, dass der Arbeitnehmer sich außerhalb des Betriebes frei aufhalten darf und lediglich jederzeit erreichbar sein muss.

Rechtsanwalt Philipp Kranz von der Kanzlei Maurer-Kollegen in Mainz berät Sie gerne hinsichtlich sämtlicher Fragen des Mindestlohns sowie des Arbeitsrechts im Allgemeinen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.