09.02.2015, Philipp Kranz

Arbeitnehmer trägt Darlegungslast für „gutes“ oder „sehr gutes“ Arbeitszeugnis

Arbeitsrecht

Ansatzpunkt für die Leistungs- und Verhaltensbeurteilung in einem Arbeitszeugnis ist stets die Note „befriedigend“. Beansprucht der Arbeitnehmer eine bessere Beurteilung, obliegt es ihm, Anhaltspunkte hierfür darzulegen und zu beweisen. Studien, nach denen in der betreffenden Branche weit überwiegend (90 %) „gute“ oder „sehr gute“ Beurteilungen ausgesprochen werden, führen nicht zu einer anderen Verteilung der Darlegungs- und Beweislast (vgl. BAG, Urteil vom 18.11.2014, 9 AZR 584/13).

Rechtsanwalt Philipp Kranz von der Kanzlei Maurer-Kollegen in Mainz berät Sie gerne hinsichtlich sämtlicher Fragen der Erteilung von Arbeitszeugnissen sowie des Arbeitsrechts im Allgemeinen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.